Australien entwickelt Code of Conduct gegen Mager-Wahn
Magazine in Australien könnten bald aufgerufen sein sein, retouchierte Model-Darstellungen mit einem speziellen Hinweis zu versehen. Damit zieht die Regierung eines Staates erstmals deutlich gegen den Magerwahn ins Feld. Nach einem neuen Code of Conduct müssen Redaktionen zukünftig freiwillig auf starke Bildbearbeitung verzichten bzw. einen Hinweis auf Veränderung des Bildes einklinken.
Magazine, die den Richtlinien zustimmen, erhalten ein spezielles Gütesiegel. In den Richtlinien werden Designer, Werbeagenturen und Medien zudem aufgefordert, bei Schauen und in der Fotografie auf Models mit der Größe 0 zu verzichten. Offen gelegt wurde die übliche Bildbearbeitung am Beispiel des Models Filippa Hamilton, deren Taille in einer Ralph Lauren-Anzeige schmaler dargestellt wurde als bei einer Abbildung in einem Tokyoter Warenhaus.
Quelle: Telegraph.co.uk


